Zusammenfassung
  1. Die Segel
  2. Tauwerk
  3. Lackierungen

Eine gute Vorbereitung ist die halbe Arbeit

Schritt 1: Pflege oder ein neues System?


Zuerst ist zu entscheiden, ob der bestehende Anstrich (Farbe, Klarlack oder Antifouling ) noch gut genug ist, um nur überarbeitet zu werden, oder ob dieser vollständig entfernt werden muss,  um dann ein neues System aufzutragen.

Rechtzeitig den Anstrich am besten mit einem Etappenplan  vorbereiten. So behält man die Übersicht und verhindert unliebsame Überraschungen. 

 

Schritt 2: Ein- oder Zwei-Komponenten?

Endscheiden Sie sich zwischen einem einkomponentigen oder zweikomponentigen Farbsystem. Diese Wahl ist abhängig vom Untergrund, dem eventuell bestehenden Farbsystem und den Umständen, unter denen gearbeitet wird. (Temperatur und Luftfeuchtigkeit)


Schritt 3: Was wird benötigt?

Wählen Sie sich den gewünschten Farbton und berechnen Sie die benötigten Farbmengen. Sorgen Sie ebenfalls direkt für die dazugehörige Verdünnung. Rechnen Sie mit 10-15% Mehrverbrauch. Vergessen Sie nicht die Werkzeuge: Pinsel, Roller, Klebeband, Schleifpapier und denken Sie auch an Ihre eigene Sicherheit (Handschuhe, Schutzbrille und Atemschutzmaske).

 
Schritt 4: Gut vorbereiten

Eine gute Vorbereitung ist wichtig. Kontrollieren Sie den Untergrund und bereiten Sie diesen für den Anstrich vor. Die Oberfläche muss immer trocken und sauber sein. Gut entfetten und schleifen. Diese Arbeiten dauern im Allgemeinen länger als das Lackieren selbst, aber sind wesentlich für ein gutes Ergebnis.

 

Schritt 5: Verarbeitungshinweise befolgen

Lesen Sie vor dem Gebrauch immer zuerst das Etikett und folgen Sie genau den Verarbeitungshinweisen. So schützen Sie sich vor Entäuschungen. Bei Zweifeln nehmen Sie vor der Verarbeitung Kontakt zu uns auf. Nachdem die Farbe oder der Lack aufgetragen ist, das System gut durchtrocknen lassen. Notieren Sie die Batchnummern, Produktbezeichnungen und Farbnummern zur späteren Kontrolle und Dokumentation.

 

Schritt 6: Arbeitsumgebung

Verarbeitung und Trocknung/Härtung sollte immer in geeigneten Räumen stattfinden, mit ausreichender Temperatur und Belüftung sowie einer nicht zu hohen relativen Luftfeuchtigkeit. Bei der Verarbeitung in ungeheizten Räumen kann Kondensfeuchtigkeit auf der Oberfläche entstehen, die die Trocknung und den Verlauf negativ beeinflusst. Wenn Feuchtigkeit in die nasse Lackschicht eindringt, wirkt sich dies auf den Glanz aus und die Schicht kann matt werden. Anfällig dafür sind vor allem Zweikomponenten Produkte.

Schritt 7: Administration

nachdem die Farbe aufgetragen ist , das Farbsystem immer ausreichend durchhärten lassen. Notieren Sie relevante Daten wie Datum, verwendete Produkte und Farbton.

Welches Klarlacksystem passt Ihnen


Die Auswahl hängt vom Untergrund, dem bestehenden Lacksystem und den Bedingungen, unter denen gearbeitet wird, ab.

 Einkomponenten-Lacksystem

Vollholz und insbesondere geklinkerte, karweel oder doppelkarweel gebaute Schiffe sind von Natur aus flexibel. Ein einkomponentiges Farbsystem ist elastisch und deshalb hierfür gut geeignet.

Ein Einkomponenten-Lacksystem ist auch einfacher zu verarbeiten und trocknet auch bei niedrigen Temperaturen.


Zweikomponentige Lacksysteme


Zweikomponentige  Lacksysteme, wie Poly-urethan DD Lack, sind geeignet für Sperrholz oder furnierte Holzflächen. Diese harten Systeme sind nicht elastisch genug, um die Bewegung des Holzes mitzumachen und platzen auf Dauer ab.

Ein Zweikomponenten-Poly-urethane Lacksystem ist zwar härter und dauerhafter, stellt aber höhere Ansprüche an die Gegebenheiten und den Verarbeiter.